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Veranstaltung 

Titel:
"Maskulinisten - organisierter Antifeminismus im deutschsprachigen Raum"
Wann:
Donnerstag, 05.07.2012 | 20.00 h

Beschreibung

Vortrag und Diskussion mit Andreas Kemper

Die antifeministische Männerrechtsbewegung ist bislang vorwiegend ein  nternetphänomen. Seit einem Jahrzehnt organisieren sich „Maskulisten", wie sie sich selber nennen, um gegen eine vermeintliche Benachteiligung „des Mannes" zu protestieren. Nach dem Anschlag von Oslo berief sich ein Teil  dieser Bewegung positiv auf Breiviks politisches Schlagwort „Kulturmarxismus", den er als Antifeminist für den Feminismus „verantwortlich" machte. Es wurde argumentiert, dass Breivik deshalb „explodiert" sei, weil der Feminismus als „Sprachpolizei der politischen Korrektheit" auftrete. Hiervon distanzierte sich ein Teil der Männerrechtsbewegung um Arne Hoffmann, der nun in linksliberalen Blogs wie  „Spiegelfechter" für eine „linke Männerpolitik" wirbt.

Hintergrund wird sein, dass Arne Hoffmann und der Verein Agens e.V. die Männerrechtsbewegung im akademischen Mainstream verankern wollen und da bereits einige Erfolge aufweisen können, wie der 2. Männerkongress an der Uni Düsseldorf im September 2012 zeigt. Ob diese „linke Männerpolitik" des Maskulismus emanzipatorisch ist, kann nach der Veranstaltung diskutiert werden.